Live-Webinar

Prof. Dr. med. Johannes Stöve

S3-Leitlinie "Gonarthrose"

Referent:in: Prof. Dr. med. Johannes Stöve
18:00 Uhr
CME-Punkte: 2*

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Zentrale Elemente bei der Therapie der Gonarthrose sind eine fundierte Aufklärung, die aktive Mitwirkung der Betroffenen und eine individuelle, patientenzentrierte Entscheidungsfindung.Die Gonarthrose ist trotz intensiver Forschung weiterhin nicht kausal therapierbar. Ziel der Behandlung sind daher die Reduktion von Schmerzen, die Verbesserung der Gelenkfunktion sowie der Erhalt von Mobilität, Aktivität und Teilhabe. Die wirksamsten konservativen Maßnahmen sind Gewichtskontrolle, landbasierte Bewegungstherapie, Kräftigungstraining und motivationale Beratung. Für alle vier Maßnahmen spricht die S3-Leitlinie eine starke Empfehlung aus. Medikamentöse Therapien ergänzen die nicht-medikamentösen Basismaßnahmen und sollten insbesondere die Bewegungstherapie unterstützen. NSAR sollten in der niedrigsten wirksamen Dosis und für den kürzest möglichen Zeitraum eingesetzt werden. Die Knieendoprothese ist bei fortgeschrittener Gonarthrose nach sorgfältiger Indikationsstellung die wirksamste operative Behandlungsoption zur Verbesserung von Schmerzen, Funktion und Lebensqualität.

Referent

Prof. Dr. med. Johannes Stöve

St. Marien- und St. Annastifts-Krankenhaus
Orthopädie und Unfallchirurgie
Salzburger Str. 15
67067 Ludwigshafen

Prof. Dr. med. Johannes Stöve ist seit 2007 Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus Ludwigshafen. Nach seiner Approbation und Promotion 1992 folgten Stationen an den Universitätskliniken Freiburg, Heidelberg, Ulm und Mannheim. 2003 habilitierte er sich. Prof. Stöve verfügt über zahlreiche Zusatzqualifikationen, darunter die Teilgebietsbezeichnung Rheumatologie, die Zusatzbezeichnung in physikalischer Therapie sowie die Fachkunde für Ärzte im Rettungsdienst und im Strahlenschutz. Er ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.

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