Live-Webinar
Chirurgisches Outcome und Kameratechnik - Einstein Vision 4
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Im Zentrum jeder Operation steht die bestmögliche Patient:innenversorgung. EinsteinVision® 4 unterstützt Chirurginnen und Chirurgen dabei, relevante anatomische Strukturen und Perfusionsverhältnisse zuverlässig zu visualisieren und wichtige Informationen direkt während des Eingriffs verfügbar zu machen. Die Kombination aus hochauflösender 3D-4K-Bildgebung und Fluoreszenztechnologie verbessert die intraoperative Orientierung, unterstützt die präzise Präparation und kann die sichere Durchführung minimalinvasiver Eingriffe fördern. Dies schafft die Grundlage für fundierte chirurgische Entscheidungen und eine hohe Behandlungsqualität.
Kompetenzvermittlung
Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmer:innen den klinischen Nutzen moderner Visualisierungstechnologien für die laparoskopische Chirurgie praxisnah zu vermitteln. Anhand klinischer Fallbeispiele erfahren sie, wie die 3D-4K- und Fluoreszenzbildgebung mit ICG die Identifikation anatomischer Strukturen und die Beurteilung der Gewebeperfusion unterstützen kann. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie verbesserte Visualisierung zu einer sicheren Orientierung, fundierten intraoperativen Entscheidungen und effizienten Abläufen im OP beitragen kann. Die Webinarteilnehmer:innen sollen die Bedeutung unterschiedlicher laparoskopischer Kameratechnologien für das chirurgische Outcome anhand der aktuellen Datenlage sowie anhand klinischer Anwendungsbeispiele verstehen und bewerten können.
Zum Produkt
Mit EinsteinVision® 4 profitieren Chirurginnen und Chirurgen von einer hochauflösenden 3D-4K-Visualisierung und Fluoreszenzbildgebung, die die präzise Identifikation anatomischer Strukturen und die Beurteilung der Gewebeperfusion unterstützt. Die realistische Tiefenwahrnehmung verbessert die Orientierung im Operationsfeld und ermöglicht eine gezieltere Instrumentenführung. Zusätzliche Fluoreszenzinformationen können die intraoperative Entscheidungsfindung unterstützen und zu einer sicheren und effizienten Durchführung minimalinvasiver Eingriffe beitragen. EinsteinVision® 4 vereint brillante Bildqualität, intelligente Assistenzfunktionen und effiziente Prozesse – für mehr Präzision, Effizienz und Sicherheit in der laparoskopischen Chirurgie.
in Kooperation mit dem Berufsverband der Deutschen Chirurgie wird dieses Webinar veranstaltet durch:
Referent
Klinikum der Universität zu Köln
Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie
Bereichsleitung Sarkomchirurgie
Magen- und Speiseröhrenchirurgie
Kerpener Str. 62
50937 Köln
PD Dr. med. Lars Schiffmann ist Oberarzt und Leiter der Sarkomchirurgie am Universitätsklinikum Köln. Er verbindet fortschrittliche klinische Praxis mit akademischer Forschung.
Dr. Schiffmann absolvierte sein Medizinstudium an der Universität zu Köln (2007–2013) und promovierte 2014 mit einer Arbeit über antiangiogene Therapie und Stroma-Resistenz bei kolorektalem Karzinom. Seine klinische Laufbahn begann in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe, bevor er 2015 in die Allgemein-, Viszeral-, Tumor- und Transplantationschirurgie wechselte. Im Jahr 2020 erlangte er die Facharztanerkennung für Viszeralchirurgie, gefolgt von seiner Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten im Jahr 2021. 2022 erhielt er die Anerkennung für die Spezielle Viszeralchirurgie und wurde zum Bereichsleiter für Sarkomchirurgie ernannt, 2025 legte er den europäischen Facharzt für onkologische Chirurige ab (FEBS). Sein klinischer Schwerpunkt liegt neben der Sarkomchirurgie in der Chirurgie maligner Erkrankungen des oberen Gastrointestinaltraktes und der Pankreaschirurgie.
Wissenschaftlicher Schwerpunkt seiner Arbeitsgruppe ist die Erforschung der Angiogenese und des Tumor-Microenvironments. Da die Angiogenese eine zentrale Rolle sowohl bei der Heilung chirurgischer Anastomosen und Wundflächen als auch beim Wachstum und der Metastasierung maligner Tumore spielt, untersucht die AG die Mechanismen der Tumorangiogenese bei gastrointestinalen Malignomen sowie deren Einfluss auf die Morbidität und die klinische Prognose nach operativen Eingriffen. Ziel ist es, neue Erkenntnisse für die multimodale Therapie gastrointestinaler Krebserkrankungen und die maßgeschneiderte Prävention und Behandlung chirurgischer Komplikationen zu gewinnen.
Referent