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DESCRIPTION:Konservative Therapiemaßnahmen – bestehend aus Schuhberatung
 \, Orthesenversorgung\, Nachtlagerungs- oder dynamischen Hallux-valgus-Sch
 ienen\, Manualtherapie\, Taping und Physiotherapie – werden vor jedem ch
 irurgischen Eingriff für mindestens drei Monate empfohlen\; sie erzielen 
 eine signifikante Schmerzreduktion\, korrigieren die Fehlstellung jedoch n
 icht kausal. Die Leitlinie führt neu eine binäre Klassifikation ein\, di
 e den Schweregrad des Hallux valgus in nur noch zwei Kategorien (leicht/mo
 derat vs. schwer) einteilt\, da dies die therapeutische Konsequenz am best
 en widerspiegelt. Bei der Wahl des operativen Verfahrens sind neben dem In
 termetatarsalwinkel (IMA) und dem Hallux-valgus-Winkel (HVA) zwingend auch
  eine Instabilität des Tarsometatarsal-I-Gelenks\, Begleitpathologien sow
 ie das Vorliegen einer Arthrose zu berücksichtigen. Bei nachgewiesener TM
 T-I-Instabilität ist die Lapidus-Arthrodese das Verfahren der Wahl. Eine 
 strukturierte\, multiparametrische präoperative Analyse aller genannten F
 aktoren ist leitliniengemäß essenziell für ein dauerhaftes funktionelle
 s Ergebnis.
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SUMMARY:Webinar: S2e-Leitlinie "Hallux valgus"
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